Die Welt bereisen, Momente schaffen und Ideen umsetzen. Unsere langjährige Freundschaft vereinte schon immer die Begeisterung neue Wege zu gehen.

Als wir vor zwei Jahren ein Dachzelt für unsere nächste Reise kaufen wollten, kam keines so wirklich in Frage. Nach mehreren Recherchen und zahlreichen theoretischen Entwürfen, fingen wir schließlich an, ein Dachzelt ganz nach unseren Vorstellungen zu entwickeln. Was dabei rauskam? Ein von Grund auf neu konstruiertes Produkt, das über Funktionen verfügt, die auf dem Markt sonst nirgends zu finden sind.

Die erste Umsetzung einer Geschäftsidee

Unser erste richtige Umsetzung einer Geschäftsidee fand im Oktober 2017 mit unserem Kumpel Sam in Brasilien statt. Nach dem Abitur wollten wir nun unbedingt die Erfahrung machen, eine unserer Ideen auch einmal in die Wirklichkeit zu bringen. Das Reisen mit einem Van war in unserem Bekanntenkreis schon länger Thema gewesen und als wir gesehen haben, dass es VW T1 Busse in Brasilien für einen relativ geringen Preis zu kaufen gab, kam uns die Idee vor Ort einen Bus zu kaufen und diesen in Deutschland dann umzubauen und weiterzuverkaufen. Manu, der seinen alten Saab schon mehrmals auseinander gebaut hatte, konnte dabei mit ausreichend technischem Verständnis helfen, keinen Fehlkauf zu tätigen.

Erste gemeinsame Projekterfahrung

Um unser erstes gemeinsames Projekt zu starten, mussten wir erst einmal die benötigten finanziellen Mittel bei Freunden und Bekannten sammeln. Mit unserem dreiköpfigen Team ging es dann ohne richtige Sprachkenntnisse und keiner interkontinentalen Reiseerfahrung für drei Wochen nach São Paulo, wo wir uns ein kleines Netzwerk aufbauten und alle möglichen VW Händler abklapperten. Nach langer Suche waren wir uns sicher, den besten VW Bus gefunden zu haben und ließen diesen nach Deutschland verschiffen. Zurück in der Heimat wurde er von uns in einem Zeitraum von drei Monaten umgebaut und weiterverkauft.

Obwohl es für uns ein Riesenerfolgserlebnis war und wir viel über uns und die gemeinsame Projektarbeit gelernt hatten, wurde aus dieser Geschäftsidee nicht mehr. Und heute können wir sagen, dass wir darüber ganz froh sind, denn ein paar Jahre später entstand die Idee für Roof Space.

Die Idee für Roof Space

Die Idee für Roof Space entstand im Juni 2020 beim Wandern in den Alpen als wir uns über unsere nächsten Reiseziele ausgetauscht haben. Zu der Zeit konnten wir uns leider aufgrund der Pandemie nicht auf die Verfügbarkeit unserer gebuchten Unterkünfte verlassen, weshalb wir uns über unabhängigeren Urlaubsmöglichkeiten unterhielten. Manu wollte demnächst gerne mal nach Skandinavien, war sich jedoch noch nicht sicher wie er das machen könnte. Jakob war in Australien schon einmal für ein paar Wochen mit einem Dachzelt unterwegs und fand diese Art des Reisens sehr passend für Manu’s Vorhaben sowie auch für die aktuelle Situation.

Mit diesem Gedanken haben wir uns dann mehr mit dem Thema Dachzelte auseinandergesetzt. Wir waren überzeugt davon, unsere nächste gemeinsame Reise auf diese Art und Weise zu machen. Die Tatsache, dass der Markt nicht wirklich das anbietet, was wir uns darunter vorstellten, versetzte uns wieder einmal in unsere Leidenschaft für das Ideensammeln und Lösungenfinden. Was wäre denn wenn wir unser eigenes Dachzelt entwickelten?

Recherche im Juli 2020

Was gibt es auf dem Markt? Wie machen das die anderen? Was kann man besser machen? Welche Stoffe können verwendet werden?

Uns stellten sich eine Menge Fragen, doch das Thema ließ uns einfach nicht mehr los.

Unser erstes eigenes Dachzelt!

Im Herbst 2020 entstand im Schuppen von Jakobs Mutter das erste Grundgerüst für unser eigenes Dachzelt. Hier sammelten wir unsere ersten Erfahrungen, machten die ersten Fehler und fingen an Dachzelte richtig kennenzulernen. Aus den Erkenntnissen in dieser Zeit entstanden die ersten konkreten Überlegungen und Ansätze für unsere nächsten Versionen.

2020/2021

Ende des Jahres fertigten wir unseren zweiten Prototypen: ein selbes genähtes Faltdachzelt. Dabei erkannten wir viele Probleme und entwickelten darauf aufbauend unseren nächsten Prototypen.

Mit viel neuem Wissen und Motivation starteten wir in das neue Jahr. Doch sehr schnell standen wir beide vor einer großen Entscheidung: wir pausierten unser Studium in Berlin und München und zogen zurück nach Ottersberg, um unsere ganze Zeit und Energie in die Entwicklung unseres eigenen Dachzeltes zu investieren. 

Februar - Mai 2021

Mit dem Prototyp 3 im Februar 2021 konnten wir unser Faltzelt optimieren, waren aber noch lange nicht zufrieden. Wir hatten bereits die Idee für einen Koffer, trauten uns allerdings an die Umsetzung noch nicht heran.

Am 16.04.2021 gründeten wir die Roof Space GmbH.

Nachdem der vierte Prototyp gebaut wurde, fingen wir an unsere Konzeptidee einer Hartschalen- Faltzelt-Fusion zu konkretisieren. Zunehmend holten wir uns den Rat von externen Fachleuten und starteten somit mit dem Beginn der eigentlichen Innovation des Dachzeltes.

Es geht! Mit Prototyp 5 konnten wir endlich das umsetzen, was wir zuerst nur für sehr schwer möglich gehalten hatten. Im Ansatz hatten wir ein von Grund auf neues Produkt geschaffen. Mit dem Wissen, dass wir dazu durchaus in der Lage sind ging es weiter mit der Produktentwicklung sowie den Aufbau weiterer unternehmerischer Prozesse.

2021/2022

Anfang Herbst 2021 bauten wir einen funktionstüchtigen Prototypen, der mit einigen Modifikationen in einer weiteren Version nochmal verbessert wurde.

Zum Ende des Jahres konnten wir in einigen Bereichen konkreter werden, was die Kooperationen mit Zulieferfirmen betrifft. Außerdem kamen Nils und Moritz an Bord, die sich ab diesem Zeitpunkt um das Marketing bei Roof Space kümmern sollten.

2022 startete hervorragend. Mit dem Prototyp 8 haben wir nun ein serienreifes Produkt.

Der Härtetest

Ende Februar ging es für uns auf die erste längere Reise mit unseren Prototypen 7 und 8. Vom Produktionsstandort im niedersächsischen Ottersberg bis nach Rom und zurück, wurden die Dachzelte auf Herz und Nieren geprüft. Doch trotz nächtlicher Minusgrade im Süden Deutschlands, sowie starker Regenschauer im Norden Italiens, war das Zelt stets ein Ort, in dem wir uns wohlfühlen konnten.

Wir sagen Danke!

Ende April 2022 haben wir mit 42 Vorbestellungen unser Crowdfunding Ziel von 100.000 € innerhalb von sechs Wochen erreicht.

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